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Wealth Management: Marktausblick

Besser für Menschen, schlechter für Anleihen

Kevin Gardiner und Victor Balfour

Vorwort

Die weltweiten Aktienmärkte haben sich noch nie so schnell von einem deutlichen Einbruch erholt. Bereits ein Jahr nach den ersten Lockdowns in der westlichen Welt haben sie die Krise überwunden. Auch der wirtschaftliche Nebel lichtet sich unserer Vorhersage gemäss relativ zügig. Den Daten zufolge dürfte die Weltwirtschaft 2021 einen steilen Aufschwung verzeichnen, der vielleicht stärker ausfällt, als die offiziellen Prognosen es erwarten lassen.

Insbesondere in den USA scheint sich im Frühjahr ein ökonomisches Feuerwerk anzukündigen, wenn die Wirtschaft, die den vor einem Jahr verlorenen Boden mehr oder minder wieder wettgemacht hat, von einem weiteren Konjunkturpaket profitiert. Auch heute sind 2 Billionen US-Dollar noch viel Geld.

In Europa, wo das Virus aktiver bekämpft wird, war die Wirtschaft letztlich weniger anfällig als befürchtet. Die Daten aus China sind in dieser Jahreszeit auch in normalen Zeiten schwierig zu interpretieren, doch gibt es kaum Anzeichen, die auf einen steilen Wachstumseinbruch deuten.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass die Anleihenmärkte, vor allem in den USA, im Verhältnis zum Angebot eine wachsende Kapitalnachfrage verzeichnen. Da die Anleger damit rechnen, dass die überschüssige Kapazität schneller genutzt wird, erwarten sie auch einen Anstieg der Inflation und der Zinsen.

Die Zentralbanken sind noch nicht bereit, die Geldpolitik zu straffen. In einigen Fällen versuchen sie sogar aktiv, die Anleihenrenditen daran zu hindern, die Erholung zu verzeichnen. Sie könnten ihre Meinung ändern, wenn sich die Lage entwickelt.

Aus diesem Grund haben sich die Anlagerisiken wieder geändert.

Während das erste Halbjahr 2020 von Sorgen um die Rentabilität angetrieben wurde, liegt der Fokus 2021 wohl eher auf den Auswirkungen eines solideren Wirtschaftsklimas und Bewertungen, die dem Marktpreis entsprechen. Anders gesagt, letztes Jahr war eher schlecht für Menschen, aber günstig für Anleihen. Dieses Jahr dürfte besser für Menschen, aber ungünstiger für Anleihen sein. Aktien sind beiden freundlich gesinnt und fühlen sich deshalb hin- und hergerissen.

Unseres Erachtens kommen sie mit dieser Lage zurecht.

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